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PFAS-Debatte geht mit öffentlicher Konsultation weiter

Noch bis zum 25. Mai läuft in der EU eine öffentliche Konsultation zum Beschränkungsverfahren von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS), den sogenannten Ewigkeitschemikalien. Eine Handreichung der Med Alliance will betroffenen Unternehmen die Beteiligung daran erleichtern.

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Die Diskussionen um den Einsatz der sogenannten Ewigkeitschemikalien wie PFAS laufen bereits seit Jahren. Nun hat auch der Ausschuss für sozialökonomische Analyse (SEAC) der Europäischen Chemikalien-Agentur ECHA  seine Stellungnahme zur PFAS-bezogenen Emissionsreduktion abgegeben. Demnach soll eine Senkung der Emissionen vor allem in der Herstellung der Chemikalien und im „End-of-Life-Bereich“ erzielt werden.

Von den Veränderungen wären Medizintechnik-Unternehmen besonders stark betroffen. Sie sollten daher die Chance nutzen und sich an der öffentlichen Konsultation beteiligen, die noch bis zum 25. Mai läuft. „Wir ermutigen jedes Unternehmen, sich an der SEAC-Konsultation zu beteiligen“, so Julia Steckeler, Geschäftsführerin der MedicalMountains GmbH. Unterstützen soll sie dabei eine Handreichung zur SEAC-Konsultation, die unter Federführung der Medical Alliance entstanden ist, einem Zusammenschluss von Medizintechnik-Herstellern unter dem Dach von MedicalMountains.

Die Stellungnahme soll Ende 2026 finalisiert und an die EU-Kommission übermittelt werden.

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